2018 mehr Emotionen wagen

img_20170417_172652.jpg

Regenbogen auf Ameland

Und dann ist Weihnachten auf einmal rum und das neue Jahr steht vor der Tür. Dafür wünsche ich euch allen unendlich viel Glück, Gesundheit und Erfolg.

Zwischen den Jahren möchte ich noch einmal ein wenig bloggen. Privatkram, emotionalen Kram. Nichts mit Mehrwert, keine zehn Tipps, die euer Leben verändern werden, keine drei Glaubenssätze, die wirklich Erfolg in euer Leben bringen. Nur persönliche Betrachtungen aus meinem Alltag. Für mich nach wie vor die schönste Art des Bloggens. Auch als Leser mag ich am liebsten die Blogs, die mich am Leben anderer Menschen teilhaben lassen. So viel im Netz ist inzwischen zweckgebunden und mit Zielen verknüpft. Auf Erfolg ausgerichtet. Ich mag jedoch vor allen Dingen das pure Leben und echte Emotionen.

Persönlichkeitsentwicklung
Mein endendes Jahr war spannend, anstrengend und lehrreich. Ich denke, dass mich 2017 weitergebracht hat. Ich habe gelernt, geduldiger zu werden. Mit mir selbst. Mit anderen Menschen. Ich habe gelernt, gnädiger zu sein. Mit mir selbst. Mit anderen Menschen. Und ich habe gelernt, dankbarer zu sein.smiley-1642736 Öfter mal Ja zu sagen, statt immer nur Ja, aber. Einfach mal den Menschen ins Gesicht zu lächeln. Grundlos. Das macht Spaß. Was ich noch gelernt habe – ganz banal und doch unendlich hilfreich: Serotonin ist wichtig. Und so mancher scheinbare Teil der Persönlichkeit oder Wesenszug ist oft nix anderes als eine biochemische Unterversorgung.

Soziale Medien nerven
2017 haben mich die sozialen Medien echt genervt. Da war mir zu viel Empörung, zu viele Säue, die durchs Dorf getrieben wurden und viel zu wenig gute Nachrichten. Früher besuchte ich Twitter und hatte Spaß an all den verrückten Wortspielereien, Gedanken, abgedrehten Kommentaren und Assoziationsspielbällen, die man sich zuwarf. Heute besuche ich Twitter und habe viel zu oft das Gefühl auf einem Pausenhof zu stehen, auf dem jeder jeden niederbrüllt. Aber vielleicht werde ich auch einfach alt. Oder ich muss einfach mal alle von mir verfolgten Accounts löschen und ganz neu anfangen. Ich mag Harmonie. Und ganz wichtig: Ich führe keine politischen Diskussionen mehr auf Facebook und Co. Weil es zu rein gar nichts führt.

Berufliche Erfolge
Meine Freiberuflichkeit wird von Woche zu Woche erfolgreicher und ich bin mir sicher, dass mein Weg aus dem Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit der richtige war. Klar, es könnte immer noch besser sein: noch mehr Aufträge, besser bezahlte Aufträge, aber es entwickelt sich gerade alles in die richtige Richtung. Dann erschien in diesem Jahr auch noch die Neuauflage der 100 Dinge im kleinen Essener Verlag adson fecit. Und für ein im Herbst erscheinendes Buch im adeo-Verlag, schreiben eine zauberhafte Ordensschwester der Dominikanerinnen und ich gerade fleißig Texte. Da habe ich zwar ein ganz klein wenig Bammel vor, aber es macht auch irre Spaß. Es wäre prima, wenn ihr die Daumen drückt, dass sich alles so fügt, wie wir es gern hätten.dav
 

 

 

 

Ziele, Vorsätze und das Scheitern
Für dieses Jahr hatte ich mir viel vorgenommen und wie es immer so ist: nicht alle Ziele habe ich erreicht. Eigentlich wollten die beste Ehefrau und ich 2017 Kilometer walken – was aber auch wirklich eine ziemlich sportliche Herausforderung war. Geschafft haben wir immerhin 700 Kilometer. Doch hey, siebenhundert Kilometer zu Fuß sind auch echt nicht schlecht. Und für 2018 haben wir unser Ziel nach unten korrigiert: 1000 Kilometer! Das sollte zu schaffen sein. Und wir werden es schaffen. Darüber hinaus will ich im nächsten Jahr weniger netflixen und mehr lesen, weniger grübeln und mehr genießen. 2017-12-12 01.13.09Sinnlos-kindliche Sachen machen, wie puzzlen oder aus Lego-Steinen Sachen bauen, Malbücher ausmalen oder wieder ein Lustiges Taschenbuch lesen. Pow-Bäng-Zosch. Und: viel mehr tolle Podcasts hören. Denn all das bereichert mein Leben. Binge Watching schläfert mein Leben ein.
Das war mein 2017. Oder zumindest ein kleiner Ausschnitt davon. Und ich würde mich freuen, wenn ich im kommenden Jahr noch viel mehr persönlichen Kram mit euch teilen könnte.

Kommt gut ins nächste Jahr. Lebt, liebt, lacht, seid echt und authentisch und bleibt wertvoll.

Advertisements

Impulse zur Achtsamkeit

Vor einem knappen Jahr startete ich in die Freiberuflichkeit. Raus aus dem Hamsterrad „Agenturarbeit“, raus aus einem Job, der mich krank machte. Ein Jahr später weiß ich nun, dass es nicht der Job an sich war und nicht die Agenturarbeit an sich, die mich zu diesem Schritt zwangen. Es war dieser Job, der mir nicht gut tat. Das zu wissen tut gut und befreit ungemein.

Was mir als freier Redakteur, Autor und Texter am besten gefällt: Ich kann immer wieder über Themen schreiben, die eben nicht nur Job sind, sondern die mir wirklich am Herzen liegen. Und das sind seit einigen Jahren vor allen Dingen Themen wie Achtsamkeit, modernes christliches Leben oder Selbstfürsorge. Oft sind es kleine Alltagsbetrachtungen, die mir einen Impuls geben, den ich dann mit meinen Lesern teilen kann. Für die Spurensuche des Bistums Mainz verfasse ich regelmäßig solche Texte. Und ich denke, in den Gemeinden vor Ort sowie in den Redaktionen der Bistümer und der christlichen Onlineportale gibt es einen Bedarf an solchen Texten. Anders, mitten aus dem Leben und trotzdem suchend nach Innerlichkeit und Spiritualität.

Bisher habe ich auf diesem Blog nur selten auf meine geschäftliche Internetseite verwiesen und auf die Dienstleistungen, die ich dort anbiete. Wollte berufliche und private Schreiberei strikt voneinander trennen. Doch warum eigentlich? Egal zu welchem Thema ich schreibe, ob über Mieterhöhungen, Eheringe, Melkroboter, Stickstoff-Herstellung oder Achtsamkeit, meine Texte sind immer auch ein Teil von mir.

Falls ihr also in einer Gemeinde aktiv seid oder Betreiber eine „spirituellen“ Webseite seid, falls ihr in einer Redaktion sitzt, die Themen wie Achtsamkeit oder christliches Leben bedient, und falls euch meine Impulstexte gefallen: Meldet euch doch einfach bei mir. Ich habe richtig Bock darauf, die Welt ein klein wenig besser zu machen.