Prokrastinationsgedanken gefühlt

Immer muss ich rennen.
Damit es sich gut anfühlt, muss ich rennen. Als wäre die Psyche an den Puls gekoppelt. Als wäre die Psyche an Termine gekoppelt. Termine, die einzuhalten sind.
Immer muss da Druck sein und ich arbeite konsequent daran, dass sich der Druck aufbaut.
Ohne Druck finde ich nur Entspannung, die keine Entspannung ist.
Ohne Druck falle ich in mir zusammen. Weil das Außen zu groß ist, oder zu stark.

Freizeit ist keine Entspannung.
Freizeit ist Depression und Gedanken und das schlechte Gewissen ist Freizeit.
Freizeit ist Frustzeit.

Arbeit baut den Druck auf. Druck, der gegen das Außen schützt.

Draußen ist feindlich, schrieben mal die Einstürzenden Neubauten …
Innen ist feindlich, wenn man steht und nicht rennt.
Rennen ist gut. Rennen treibt den Puls in die Höhe, an dem meine Psyche hängt. Beim Gehen fange ich schon zu grübeln an. Bleibe ich stehen, bekomme ich Angst.

Wie schreibt man Prokrastination? Was sagt der Duden zu diesem Wort, was sagt Wikipedia zu diesem Wort und wieso schweige ich bei diesem Wort.

Immer unter Strom stehen müssen. Nur lächeln können, wenn die Arbeit über einem zusammenzubrechen droht. Lächeln, weil man weiß, dass der Druck im Inneren groß genug sein wird, um der Arbeit zu trotzen. Worklifebalance macht mir Angst. Worklifebalance macht mir Angst.
Worklifebalance macht mir Angst!

Ich wünsche mir …

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