Mein Jahresrückblick 2010

Mein 2010 2010 war anders, als ich es gedacht // gewünscht // erhofft hatte. Nicht besser, nicht schlechter, aber anders halt. Warum? Weil, das Leben halt immer anders verläuft, als man es sich denkt // erhofft // wünscht.

Und es war mir irgendwo auch klar, dass nach diesem unglaublich erfolgreichen 2009, mit Stipendien, mit Förderpreisen, tollen Lesungen und jeder Menge Begegnungen, ein „Katerjahr“ folgen würde.

Ich habe im letzten Jahr wenig – literarisch – geschrieben, habe nur ein paar Lesungen abgehalten und meinen Vorsatz, dass Krimimanuskript (immerhin preisgekrönt) zu beenden, ein wenig nach hinten gestellt. Vielleicht brauchte ich 2010 einfach um mal Luft zu holen. Zu schauen und zu leben. Denn gute Geschichten und gute Literatur brauchen das Leben als Hintergrund. Ohne das Leben, ohne die Themen, die Erfahrungen, ohne die Brüche und Pausen wird das Geschriebene schnell belanglos. Genug der Literatur, 2010 hatte auch noch andere Themen.

Eines, das sich das komplette Jahr durchzog: Zahnarztbesuche. Ich habe es im letzten Jahr auf 22 Zahnarztbesuche gebracht und kann nun guten Gewissens sagen, dass ich Zahnarztangstfrei bin. Zur Kulturhauptstadt habe ich mich ja schon in meinem vorherigen Eintrag geäußert.

Das Still-Leben auf der A40 hat mich tief beeindruckt, aber sonst blieb wenig hängen von der Kulturhauptstadt.

Mein Urlaub im Kloster Arenberg im Oktober hat mich nachhaltiger beeindruckt: Ich habe in wenigen Tagen viel gelernt über Gelassenheit, Entspannung und über das Selbst-Vertrauen. Egal, wie verschlungen Wege auch sein mögen, ans Ziel gelangt man, wenn man daran glaubt, ans Ziel zu kommen.

Beruflich war dieses Jahr klasse. Ich liebe meinen Job, in dem ich kreativ arbeiten darf, in dem ich Texte schreiben kann und muss, in dem ich einem Printmedium Gestalt geben kann und in dem ich jede Menge Social Media Kompetenzen entwickelt habe. Was Social Media betrifft: Ich bin immer noch twitter- und facebookbegeistert, blogge auch nach einem Jahr hier im Sprachrhythmus mehr oder weniger regelmäßig und finde es unglaublich spannend, wie sich unsere Gesellschaft durch das Internet verändert hat und noch viel mehr verändern wird.

Und sonst?

Schlagworte:

Das Ende von LOST gesehen und für gut befunden.

TOCOTRONIC live gesehen und fast gestorben vor Glück.

Ein HTC WILDFIRE gekauft und recht zufrieden damit.

Immer noch nicht Besitzer eines IPHONES oder eines MACBOOKS.

SPEX-Leser geworden.

SCHLINGENSIEF starb und das machte mich traurig.

Den EHERING (siehe Bild)  der besten Frau im Schnee wiedergefunden.

Eine 90m² ALTBAUWOHNUNG mit Arbeitszimmer.

Und jede Menge PLÄNE für 2011.

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