Der Sommer war …

Und schon wieder sind ein paar Wochen ohne Blogeintrag vergangen.

So könnte eigentlich jeder neue Blogeintrag von mir beginnen. Aber hey … ich hatte Urlaub, ich habe einen Schrebergarten, das Wetter war besser als es der Sommerferienanfang vermuten ließ und ich habe ein Sonnendeck gebaut.

Okay, das Ende des Urlaubs ist auch schon wieder vier Wochen her, aber im Anschluss hatte ich auch echt viel zu tun: Lesungen vorbereiten, Lesungen halten, Lesungen genießen. Kurzundgut: Ich bitte die etwas längere Pause zu entschuldigen.

Deswegen ein Schnellabriss:

Das gebaute Sonnendeck hat mich stolz gemacht, denn es ist etwas großes, haptischen, das ich selbst erschaffen habe. Hat man ja heutzutage auch nicht mehr täglich … dass man Dinge selbst herstellt. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und der Muskelkater hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und das Gefühl hat eine gewisse Nachhaltigkeit, denn es stellt sich immer wieder ein, wenn ich auf dem Sonnendeck sitze.

Was die Schreiberei angeht: In der vergangenen Woche lasen Tobias und ich aus den Hundert Dingen und es war eine wirklich schöne Lesung. Sicherlich hätten auch gern zehn oder zwanzig Zuhörer mehr ins Studio B der Stadt- und Landesbibliothek kommen können, aber vielleicht bin ich durch die Lesungen in der Bahn mit weit über 100 Zuhörern auch ein wenig verwöhnt. Die nächste Lesung in der Bahn (diesmal mit Sascha Bisley, Wolfgang Kienast aka Martini und mir) findet übrigens am 26.09. statt. Ein wirklich klasse Promo-Video findet ihr bei Youtube.

Im September und Oktober werden weitere Lesungen folgen und ich würde mich freuen, den einen oder anderen von euch zu treffen.

Besonders liegt mir die Lesung im Kloster Arenberg im Oktober am Herzen. Und ich habe gehörigen Respekt davor. In der Regel weiß ich ja um meine Pappenheimer vor der Bühne, kann das Publikum einschätzen und die Kraftausdrucksdichte in meinen Texten auch noch on the fly während der Lesung anpassen. Aber hier bin noch völlig aufgeschmissen.

Werden viele Schwestern die Lesung verfolgen? Welche Gäste kommen dazu? Wie sind die drauf? Und werden sie verstehen, was hinter den flapsigen Formulierungen eigentlich gesagt werden soll?

Was die Klosterlesung angeht, werde ich mich, glaube ich, einfach überraschen lassen und darauf hoffen, dass ich ja auch ein Schäfchen in der Herde des Herrn bin. Vielleicht nicht ganz so ein strahlend weißes, aber ein Schäfchen immerhin.

Und sonst so?

Wie immer. Ich lebe, ich atme, ich arbeite. Ich stelle mir vor, wie ich sein könnte, und gleiche das mit der Wirklichkeit ab. Mache Pläne (Fitness-Studio, mehr Schreiben, mehr genießen, ein schickes neues iPhone, ein neues Laptop – das, an dem ich gerade schreibe, ist so_was_von schrecklich und war ein 100%iger Fehlkauf – eine digitale Spiegelreflexkamera, viele Ideen für viele Geschichten). Und ich verwerfe diese Pläne wieder. Oder setze sie zumindest nicht um. Sitze stattdessen vor dem TV und schaue die komplette Buffy-Serie durch (7 Staffeln … bin gerade bei der 4.)

Da wird sich was ändern.

Ihr werdet es lesen.

Hoffe ich.

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Ein Gedanke zu “Der Sommer war …

  1. Schön wieder von Dir zu lesen und noch viel schöner – Dich und deine Liebe vor wenigen Tagen endlich mal wieder gesehen zu haben! Und supergenial: deine „Dinge“ von Dir vorgetragen zu hören -> das ist so lebendig und einfach viel magischer, als es „nur“ für mich zu lesen. Nun warte ich auf die Veröffentlichung des Hör-Buches oder Spieles; dann könnte ich deine Dinge immer wieder von Dir hören und in Erinnerungen schwelgen an die frühere Vorlesung von Kolja und der Schellackplatte. Oder an das Buch, dessen Fortführung ich weiterhin mit Hochspannung herbeiersehne. :o)
    Schön, dass es Dich / EUCH gibt!

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