Countdown zum Jahresende: 56

Thank god, it’s friday. Wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass sich diese Freude auf das Wochenende bei mir komplett gelegt hat, seitdem ich freiberuflich arbeite. Einfach, weil es diese Trennung zwischen Arbeitswoche und Wochenende so nicht mehr gibt. Ich arbeite immer dann, wenn ich arbeiten muss. Egal, ob es gerade Allerheiligen ist oder Wochenende oder ich – auch das ist leider schon vorgekommen – gerade im Urlaub bin. Ist das klug? Sicher nicht. Ich arbeite daran. Ist aber nicht so einfach.

Freitag ist auch immer Therapietag. Wer jetzt vielleicht denkt: „Hä? Ich denke, Dienstag ist immer der Therapietag vom Kussin“, ist nicht im Unrecht, denn ich habe zweimal die Woche Therapie. Und hoffentlich irgendwann im kommenden Jahr dann dreimal die Woche. Grund dafür ist das Verfahren, denn ich mache eine analytische Psychotherapie. Die unterscheidet sich in ein paar Punkten von der sehr verbreiteten Verhaltenstherapie, die vielleicht der eine oder andere von euch kennt. Neben einem anderen Setting und einer – meiner Meinung nach – komplett anderen Herangehensweise, besteht der größte Unterschied darin, dass die analytische Therapie hochfrequent ist (und die Krankenkasse auch nicht „nur“ 20 bis 60 Stunden bezahlt, sondern 160 bis 300 Stunden). Das klingt anstrengend, das ist anstrengend, aber es ist auf eine gute Art und Weise anstrengend. Und Psychotherapie ist ja im Prinzip nix anderes als ein Training für die Seele, für Emotionen, fürs Fühlen und Einordnen. Und je mehr man trainiert, desto besser funktioniert die Sache mit dem Leben.

Während ich das hier schreibe, läuft auf YouTube gerade ein Live Set von Casper im Rahmen der XOXO-Tour. Ich habe das Album in den letzten Tagen wieder häufiger im Auto gehört. Und es ist nach wie vor großartig. So viel Schmerz und Verlorenheit auf einem Silberling. Super. Und jeder zweite Zeile hat das Potenzial auf ein T-Shirt gedruckt zu werden.

Normalerweise höre ich in letzter Zeit ja viele Podcasts im Auto. Ich habe mir dafür sogar extra eine Bluetooth-Box gekauft, weil in meinem knapp 20 Jahre alten Polo natürlich nur ein vollkommen normales Autoradio (immerhin mit sechsfach CD-Wechsler) gibt. Zu meinen Favoriten gehört zuallererst der Casa-Casi-Podcast. Da unterhalten sich Carsten und Fabien von NextPit über – im weitesten Sinn – das digitale Leben. Und wer die beiden kennt, weiß, dass das sehr lustig sein kann. Außerdem kann ich euch noch den Streamgestöber-Podcast empfehlen. Dort beziehe ich immer meine besten Tipps, was es auf Netflix, Prime und Co so zu streamen gibt. Da habe ich schon die eine oder andere Streaming-Perle gefunden. Mein letzter Tipp ist eher so etwas aus der Kategorie „Special Interest“. Das ist der „Rätsel des Unbewussten“-Podcast. Da geht es um die Psychoanalyse und es wird mit vielen Klischees und Vorurteilen bezüglich dieses Verfahrens aufgeräumt. Sehr spannend und informativ.

Und sonst? Thank go it’s friday. Das muss auch mal reichen. Wir lesen uns morgen wieder, wenn ihr mögt. Und weiterhin freue ich mich über den einen oder anderen Themenwunsch von euch? Worüber möchtet ihr etwas lesen? Was wollt ihr wissen? Haut mal raus.

2 Gedanken zu “Countdown zum Jahresende: 56

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