Countdown zum Jahresende: 36

Schlecht geschlafen, gegen sechs Uhr aufgewacht und bis acht wach geblieben. Hmpf. Draußen: Kälte. Ich hasse Kälte. Und wenn es so nasskalt wie heute ist, hasse ich die ganze Welt.

Gestern noch Friede, Freude, Eierkuchen bei den neuen und hoffentlich bald handlungsfähigen Regierungskoalitionären, heute dann bereits der erste Krach bei den Grünen. Es geht um Posten. Könnte man ja noch verstehen, aber es geht auch um – im wahrsten Sinne des Wortes – diverse Befindlichkeiten. Wenn man bei fünf Ministerposten möglichst viel Diversität zeigen möchte, dann wird es halt schwierig. Frauen, Männer, Realos und Fundis, Migrationshintergründe. So viele Kriterien, die man abdecken möchte. Pragmatisch wie ich bin, wäre ich ja nach Kompetenz gegangen. Der bestqualifizierte Mensch für den jeweiligen Posten. Aber was weiß ich denn schon.

Große Neuigkeiten auch über Til Schweiger. Er hat mal wieder einen Film gemacht. Und wird ihn bestimmt wieder für ganz große Kunst halten. Es geht – auch – um Jugendliche mit psychischen Erkrankungen. Honig im Kopf mit Teenagern, sozusagen. Falls ihr jetzt denkt: „Och ja, warum denn eigentlich nicht? Keinohrhasen war ja irgendwie auch ganz nett und okay, der Til ist ist zwar bezüglich Corona etwas far out, aber der neue Film tut bestimmt nicht weh.“ Hier ein kleiner Auszug aus einer Kritik vom Deutschlandfunk:

„Im Grunde sei die Therapiegruppe eine „atemberaubend geschmacklose Freakshow“ in einem völlig unrealistischen Umfeld, einer riesigen Villa auf dem Land. Die Jugendlichen hätten ein Sammelsurium aller möglichen psychischen Krankheiten: „alles dabei, alles reingeworfen, alles als völlig überzeichnete Karikatur“. Auch das Thema sexueller Missbrauch tauche auf, „was die ganze Mischung noch geschmackloser macht“.“

Ja, so kann man jugendliche Borderliner, Depressive und Angstpatienten in einem Film darstellen. Ist dann halt nur nicht so richtig geil, Til. Es ist gar nicht so sehr die Sache, dass es sich bei dem Film um eine Komödie handelt. Depression und lustig ist erst einmal okay, im Gegenteil: Niemand beschreibt Depressionen besser als Torsten Sträter. Aber der darf das, weil er selbst betroffen ist. Ich hoffe jetzt einfach darauf, dass dieses Filmchen mit Überlänge (136 min) durch das aktuelle Infektionsgeschehen eh nicht viele Zuschauer ins Kino ziehen wird.

Viel mehr habe ich heute nicht zu berichten. Mein neuer Laptop macht mir viel Freude und ich liebe die gleichzeitig feste und weiche Tastatur jetzt schon sehr. Aber ich bin heute einfach ein bisschen müde. Deswegen gleich Sofa!

Kommt gut durch die Nacht, träumt euch in den Sommer und an den besten Ort der Welt. Wir lesen uns morgen, wenn ihr mögt.

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